Verein - Geschichte
|
Schon im Jahre 1863 wurde die Speichersdorfer Feuerwehr gegründet und noch im gleichen Jahr mit einem Aufwand von 1050 Gulden eine sog. Feuerlöschmaschine gekauft. Um die volle Druckleistung zu erreichen waren 20 bis 24 Mann notwendig. Die Höchstleistung dieser Spritze betrug immerhin schon 600 Liter / Min., etwa einer TS 6 vergleichbar. 1883 wurde eine Handdruckspritze angeschafft, die noch heute voll funktionsfähig in unserem Besitz ist. Im Jahre 1930 wurde diese Handdruckspritze von einer Motorspritze TS 6 abgelöst. 1934 folgte der Gerätehauserweiterungsbau. Als Mannschaftswagen erhielt die Wehr einen achtsitzigen Horch, der von den Besatzungsmächten später eingezogen wurde. 1963, zu ihrem 100jährigen Jubiläum, erhielt die freiwillige Feuerwehr Speichersdorf ein Löschgruppenfahrzeug LF 8 und eine Anhängeleiter mit einer Steighöhe von 12 Metern. 1973 wurde Speichersdorf Stützpunktfeuerwehr und wurde mit einem Tanklöschfahrzeug TLF 16/24 ausgestattet. Nachdem das alte Spritzenhaus aus allen Nähten platzte und das Tanklöschfahrzeug im benachbarten Raiffeisenlagerhaus untergestellt werden mußte, entstand 1980 ein neues geräumiges Feuerwehrgerätehaus mit vier Fahrzeugboxen, Unterrichtstrakt, sanitären Anlagen, Schlauchpflegetrakt und einer Wohnung für den Gerätewart. Die offizielle Einweihung fand am 20.September 1980 mit einem Festakt statt. Viele kritische Betrachter bezeichneten damals den Bau des Gerätehauses als zu kostspielig. Bürgermeister Franz Scherm bezeichnete jedoch die Baumaßnahme als Bau für die Zukunft. Im gleichen Jahr wurde die FFW Speichersdorf mit einem Heuwehrgerät ausgestattet, von dem es nicht einmal eine Handvoll im Landkreis Bayreuth gibt. Dies bedeutet selbstverständlich auch lange Anfahrtswege was uns auch schon Einsätze in der Fränkischen Schweiz bescherte. Auf Grund der immer mehr werdenden Ausrüstung wurde 1986 ein VW LT 35 angeschafft als Ersatz für das alte Mehrzweckfahrzeug. Dieses Fahrzeug war auch gleich mit einem technischen Hilfeleistungssatz ausgerüstet worden und kam traurigerweise bereits in der Nacht vor der offiziellen Einweihung zur Bergung eines tödlich Verunglückten in Einsatz. 1991 wurden wir durch einen Ölschadensanhänger verstärkt und der Fuhrpark sollte sich noch weiter vergrößern. Im Jahr 1992 erhielten wir ein Löschgruppenfahrzeug LF 16 / 12 was vor allen Dingen für die stark ansteigende Zahl von technischen Hilfeleistungen benötigt wurde. Infos zu den verschiedenen Fahrzeugen finden sich übrigens auf der Seite Ausrüstung. Doch der nächste Punkt war schon vorprogrammiert, denn der 1980 als Bau für die Zukunft bezeichnete Gerätehausbau wurde von der Zeit eingeholt. Es war einfach kein Platz mehr und so mußten sich die Feuerwehrmänner in der Hektik vor den Einsätzen an den Kleiderständern zwischen den Fahrzeugen ankleiden. Diese Gefahr wurde auch von den Gemeindevätern erkannt und es wurde der Grundstein zu einem Erweiterungsbau gelegt der noch vor Ende des Jahrtausends im September 1999 eingeweiht werden konnte. Dies war vor allem der Verdienst des 2. Kommandanten Roland Steininger und noch einer handvoll weiterer Feuerwehrkameraden die Urlaub und Freizeit opferten um den Bau noch vor dem Winter fertigzustellen. Es ist zu vermerken das bei diesem Bau eine sehr, sehr hohe Eigenleistung erbracht wurde. 2000 Das Jahr 2000 wurde eingeleitet mit einer Sicherheitswache im Feuerwehrhaus auf Grund des befürchteten Computerproblems zum Jahreswechsel. Es wurde bis um 06:00 Uhr Morgens des 1.Januar 2001 Bereitschaft im Gerätehaus gehalten mußte aber zu keinem Einsatz ausgerückt werden. Bei der Generalversammlung im Februar 2000 kam es zum Führungswechsel. KBM und Kommandant Karlheinz Sehnke trat nicht mehr zur Wahl als Kommandant an. Neu gewählt wurde als Kommandant der bisherige Stellvertreter Roland Steininger. Zu seinem Stellvertreter wurde Thomas Pfau gewählt. Die Vorstandschaft des Feuerwehrvereins führt weiterhin Paul Scharf mit seinem Stellvertreter Alfred Kreuzer an. Neben den vier eben Genannten sind ab 2000 ebenso in der Vorstandschaft : Kassierer Edmund Fichtner, Schriftführerin Christa Gräbner, Jugendwart Hubertus Höreth, und als Beisitzer Edmund Olischer, Horst Fichtner, Waltraud Koch und Reinhold Poisel. Einsatzmäßig waren 36 Technische Hilfeleistungen, 8 Brände, 7 Sicherheitswachen zu verzeichnen Hinter diesen nüchternen Zahlen stehen leider auch sehr traurige Schicksale. So waren bei vier schweren Verkehrsunfällen insgesamt 7 Tote zu beklagen. Außerdem erforderten zwei Großbrände ( innerhalb einer Woche ) in Plössen und in Göppmannsbühl die ganze Kraft der eingesetzten Feuerwehren. Für das betagte Tanklöschfahrzeug konnten in diesem Jahr die Weichen für einen Neubeschaffung 2001 gestellt werden. Erfreulich war außerdem, daß die Jugendfeuerwehr einen Zuwachs von 15 Jungen und Mädchen nahm, die engagiert am Feuerwehrleben teilnehmen. 2001 Einsatzmäßig ein ruhigeres Jahr, welches zwar mit einem Großbrand begann aber im Verlauf des Jahres mit weniger riskanten Einsätzen aufwartete. Einsatzberichte 2001 Ein lange ersehntes Ziel wurde erst Ende des Jahres wahr als unser neues Tanklöschfahrzeug kurz vor Weihnachten endlich in Empfang genommen werden konnte. Außerdem wurde in diesem Jahr wieder einmal die Leistungsprüfung der Gruppe im Löscheinsatz erfolgreich abgelegt. Ende des Jahres trat Hubertus Höreth nach erfolgreicher 9-jähriger Jugendwarttätigkeit aus beruflichen Gründen einen Schritt zurück und gab sein Amt an Andreas Bauer weiter. Er bleibt uns aber weiterhin als Betreuer der Jugend soweit es die Zeit erlaubt erhalten. Aus dem aktiven Dienst wurde mit Erreichen des 60. Lebensjahres einer unserer aktivsten Kameraden und langjähriger Maschinist Alfred Bauer in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Ein trauriges Ereignis war, daß wir Mitte des Jahres unseren Kameraden Fritz Kettel, in den sechziger Jahren zweiter Kommandant, zu Grabe tragen mußten. 2002 Das Jahr 2002 war geprägt vom wohl größten Einsatz in der Geschichte der Feuerwehr Speichersdorf. Am 18.08.2002 machte sich ein Verbandszug aus 18 Feuerwehren des Landkreises Bayreuth und dem BRK Bad Berneck mit einer Stärke von 97 Personen um 5:00 Uhr, vom Autobahnparkplatz Himmelkron aus, auf den Weg nach Sachsen um Hilfe in der vom Hochwasser verwüsteten Kreisstadt Döbeln zu leisten. Organisiert wurde diese Hilfsaktion vom Kreisfeuerwehrverband unter der Leitung von Kreisbrandrat Ludwig Lauterbach. Für Speichersdorf an Bord waren unter der Führung von Kommandant Roland Steininger : Edmund Olischer, Edmund Bruckner,Gerhard Klein, Florian Sehnke, Andreas Bauer, Stefan Steininger, Markus Bezold und Christian Doser Aus der Großgemeinde Speichersdorf beteiligten sich weiter : 3 Mann aus Kirchenlaibach und 6 Mann aus Windischenlaibach. Es wurden ein Tanklöschfahrzeug, ein Mehrzweckfahrzeug mit Anhänger und ein Tragkraftspritzenfahrzeug mitgeführt. Ebenso eine größere Anzahl von Tauchpumpen. Nach kurzer Rast in der Nähe von Chemnitz traf der Zugverband gegen 09:00 Uhr am Oberen Markt in Döbeln ein. Durch die Stadt Döbeln fließt die Freiberger Mulde die in der Nacht vom 12.August eine Flutwelle heranführte und einen Großteil der schönen Stadt innerhalb kürzester Zeit zu gut 2 Metern über Geländeniveau regelrecht volllaufen ließ. Beim Eintreffen in der Innenstadt verschlug es allen Helfern die Sprache. Der größte Teil des Wassers war zwar von den Straßen bereits wieder abgelaufen, aber die zurückgebliebenen Schäden ähnelten denen, die man von Bildern nach dem Krieg kennt. Eingestürzte Häuser, von Schutt und Schlamm übersäte Straßen und die Bewohner mit den Nerven am Ende. In den nachfolgenden Tagen wurden von dem Zugverband aus Bayreuth verschieden Arbeiten in Angriff genommen, die Mensch und Material zum Teil an den Rande der Leistungsfähigkeit brachten. Weitere Einsätze finden Sie in den Einsatzberichten des Jahres 2002.
2003 Mit einer schrecklichen Woche begann das Jahr 2003 für die Feuerwehr Speichersdorf. Am Samstag, den 11. Januar, ereignete sich auf der B22 am Kragnitzberg ein schwerer Verkehrsunfall mit einem Toten. Eine Woche später, am 18. Januar, wurde FF Speichersdorf zum Ausleuchten für die Polizei alamiert. Es handelte sich um den Mordfall Schlosser. Überhaupt war das Jahr 2003 eines der einsatzreichsten Jahre der jüngeren Geschichte, die Einsatzberichte finden Sie hier... Das Jahr 2003 hatte aber auch zahlreiche positive Highlights. So konnten wir im August das 140 jährige Bestehen unserer Feuerwehr und 20 Jahre Jugendfeuerwehr zusammen mit den Veteranen (80 Jahre) feiern. An einem ausgefüllten Wochenende war für jedermann etwas geboten, vom Rockabend mit Blue Label, über eine Ausstellung verschiedener Hersteller von Feuerwehrzubehör, bis hin zum Festkomerz. Ein weiteres Highlight im Jahr 2003 war der Bau der "neuen" Garagen. Durch "geschicktes Umhören" konnten wir zwei ausrangierte Fertiggaragen günstig erwerben. Diese wurden dann auf dem Gelände des Feuerwehrhauses auf ein Fundament gestellt. Und da ein Flachdach ziemlich komisch ausschaut, musste da natürlich noch ein Spitzdach darauf. So konnte wieder mehr Abstellraum für diverse Gegenstände geschaffen werden. Eine weitere Investition für die Zukunft war ein Informationsabend für Jugendliche im Feuerwehrhaus Anfang September. So konnten 14 neue Jugendfeuerwehranwärter (davon 11 Mädchen) für die FF Speichersdorf gewonnen werden, so dass unsere Jugendgruppe nun aus 25 Jugendlichen besteht
2004 Das Jahr begann mit der Übergabe des Hilfeleistungssatzes Eisenbahn. Damit verbunden war dann die Suche nach einem geeigneten Transportmittel. Angedacht ist die Beschaffung eines Versorgungs-LKW, jedoch wird dieser auf Grund der neuen Förderrichtlinie, die zum 01.01.2005 in Kraft trat, nicht mehr gefördert. Die Monate Mai, Juni und Juli standen Voll und Ganz im Zeichen der Wettbewerbe. Am 23. Mai erreichten wir bei einem Human-Kicker-Turnier den ersten Platz. Nur zwei Wochen später, am 06. Juni, erreichten wir bei einem historischen Handdruckspritzenwettbewerb auch wieder den ersten Platz. Der größte Erfolg war die Teilnahme am Erwachsenenleistungsmarsch / Oberfranken in Nordhalben. Dort erreichten wir von 80 teilnehmenden Gruppen den 3. Platz. Die Jugendarbeit stand auch in diesem Jahr wieder im Mittelpunkt. Neben der Teilnahme am Jugendleistungsmarsch in Bayreuth nahmen wir an der Abnahme der deutschen Jugendleistungsspange in Trockau, der Abnahme der Stufe II der Flamme der deutschen Jugendfeuerwehr (DJF), sowie der Abnahme des Wissenstests und der Stufe I der Flamme der DJF teil. Schließlich nahmen wir auch am Jugendwartseminar des LKR Bayreuth in Würzburg teil. Ein Highlight im Jahr 2004 war die Ausräumaktion der Werkstatt der ehemaligen Firma Loos in Speichersdorf. 54t Alteisen wurden in zwei Tagen aus den Hallen geräumt und entsorgt. Schließlich war das Jahr 2004 eines der Einsatzschwächsten seit Jahren. Wir dürfen Gott danken, das wir von größeren Schadenslagen und Großeinsätzen verschont geworden sind. 2005 2005 war ein sehr ereignisreiches Jahr. Im Bereich der Einsätze sind hier der schwere Verkehrsunfall im März und der Gefahrguteinsatz auf der A9 im September hervorzuheben. Beim 5. Erwachsenenleistungsmarsch am 18. Juni in Rehau erreichten wir diesmal leider nur einen 12. Platz. Im Bereich der Jugendarbeit richteten wir zum ersten Mal den Jugendleistungsmarsch der Inspektion IV des Landkreises Bayreuth aus. Alles in allem eine sehr gelungene Veranstaltung, wie uns die Jugendlichen, unser Bürgermeister und die Landkreisführung mehrmals bestätigten. Weiterhin beteiligten wir uns mit 10 Jugendlichen am Kreisjugendzeltlager im August in Hollfeld. Im August fand dann unser erstes Weinfest mit dem Tag der offenen Türe statt. Leider spielte das Wetter nicht so mit. Im September ging dann ein lang ersehnter Traum in Erfüllung: Der Landkreis Bayreuth bezuschusst den Kauf eines neuen Gerätewagen Logistik mit Zusatzmodul Löschwasserversorgung (GW-L2). Die Kosten in Höhe von 190.000 EUR verteilen sich wie folgt: 81.000 EUR Gemeinde Speichersdorf, 15.000 EUR Feuerwehr Speichersdorf, 54.000 EUR Staatszuschuß und 40.000 EUR der Landkreis Bayreuth. Die Beschaffung des neuen Fahrzeuges könnte noch im Jahr 2006 erfolgen. Damit ist dann das Problem des Transportes der zusätzlichen Ausrüstungsgegenstände (wie z.B. der Hilfeleistungssatz Eisenbahn) kein Problem mehr. 2006 Das Jahr 2006 war geprägt von der Beschaffung unseres Gerätewagen Logistik GW-L2 und den zahlreichen Unwettereinsätzen. So mussten wir auf Grund der massiven Schneefälle zu Beginn des Jahres mehrmals zur Firma Rosenthal ausrücken, um dort u.a. auch das Dach von der Schneelast zu befreien. Weitere Unwettereinsätze folgtem im Mai, Juli und September. Im März standen dann bei der Jahreshauptversammlung Neuwahlen an. 1. Kdt. blieb Roland Steininger, neuer 2. Kdt. wurde Hubertus Höreth. Die Posten des 1. Vorstands, 2. Vorstands, Kassiers und Schriftführers bleiben unverändert bei Paul Scharf, Alfred Kreutzer, Edmund Fichtner und Christa Gräbner. Als Beisitzer blieben Edmund Olischer und Horst Fichtner im Amt. Neue Beisitzer wurden Thomas Pfau und Stefan Steininger. Der Jugendwart, der vom Kommandanten bestimmt wird, bleibt Andreas Bauer. Im Bereich der Jugendarbeit fand im Mai der alljährliche Jugendleistungsmarsch der Inspektion IV, diesmal in Weidenberg, statt. Im Juni konnte zum ersten Mal ein Sonnwendfeuer abgehalten werden. Der Erlös wurde für die Anschaffung von Jugendfeuerwehr T-Shirts verwendet. Im September folgte die Teilnahme an der Abnahme zur Flamme der deutschen Jugendfeuerwehr in der Stufe II in Bindlach und im November der Wissenstest und die Flamme I. Im Juli fand ein Sommerfest mit Live-Musik und Tag der offenen Tür statt. Am 24. November war es schließlich so weit, wir konnten unseren neuen GW-L2 aus Waldbrunn bei Würzburg von der Firma Hensel abholen. Am 02. Dezember fand dann die offizielle Übergabe mit Fahrzeugsegnung statt. 2007 1976 war der letzte Kreisfeuerwehrtag in der Gemeinde Speichersdorf und im Jahr 2008 wird dieser wieder in der Gemeinde Speichersdorf stattfinden. Mit diesem Beschluss aller 11 Feuerwehren der Gemeinde Speichersdorf begann das Jahr 2007. Der Kreisfeuerwehrtag wird vom 13.06. bis 15.06.2008 in der neuen Sportarena stattfinden. Aber erstmal müssen alle geplanten Veranstaltungen im Jahr 2007 geschafft werden. So gab es wieder das Johannisfeuer der Jugendfeuerwehr, das wieder zahlreiche Gäste anzog, und Ende Juli beteiligten wir uns mit einem Stand am Bürgerfest der Gemeinde. Im Bereich der aktiven Wehr sorgte gleich zu Beginn des Jahres, am 18. Januar, der Sturm Kyrill für zahlreiche Einsätze. Im ersten Halbjahr gab es dann vermehrt Brandeinsätze zu verzeichnen und am 22. Juli wurden wir zu einem Katastropheneinsatz in den Landkreis Forchheim gerufen. Weitere Informationen zu den geleisteten Einsätzen gibt es hier... Ein Trauriger Moment für unsere Wehr war der plötzliche Tod unseres Kameraden Andreas Kreutzer. Er verstarb am 29. Januar im Alter von 24 Jahren. Wir werden ihn stets in Ehren gedenken. Ein Höhepunkt war die Bewerbung unseres 1. Kommandanten, Roland Steininger, beim Wettbewerb "Wasser marsch" von Radio Mainwelle. Von über 30 Bewerbern erreiche Roland den 3. Platz und das musste natürlich gefeiert werden. Am 18. August gab es die große Siegesfeier, bei der Radio Mainwelle für Stimmung sorgte. Am Ende sagte jeder: das war Spitze! Im Rahmen der Feuerwehr-Aktionswoche mussten wir wieder eine Großübung planen und durchführen. Hier dachte sich unser 1. Kommandant einen weiteren Höhepunkt des Jahres 2007 aus: ein Großschadensereignis auf der Bahnstrecke Kirchenlaibach - Pegnitz, im Katzenbühltunnel. Dutzende Verletzte, Dunkelheit und keine Anfahrmöglichkeit sorgten für eine Herausforderung aller Beteiligten (näherer Bericht hier...). Auch im Bereich der Jugendarbeit tat sich einiges. So beteiligten wir uns wieder am Jugendleistungsmarsch, führten die Aktion Rama Dama durch, besuchten das Palm Beach in Nürnberg und hielten zahlreiche weitere Übungen ab. Im September machten wir wieder Werbung und konnten 4 neue Jugendliche gewinnen, so das wir zum 31.12.2007 10 Mädchen und 10 Jungen in unserer Jugendfeuerwehr zählen können. 2008 Das Jahr 2008 wird mit in eines der ereignisreichsten Jahre der Vereinsgeschichte eingehen. Im ersten Halbjahr standen voll und ganz die Vorbereitungen des Kreisfeuerwehrtages im Mittelpunkt. Als kleine Übung veranstalteten wir im April die Kreisverbandsversammlung des KFV Bayreuth in der neuen Mehrzweckhalle zusammen mit der Feuerwehr Kirchenlaibach. Auch die Ausschreibung für unser neues Mehrzweckfahrzeug musste erarbeitet werden. Im Mai nahmen wir wieder beim Jugendleistungsmarsch, diesmal in Kirmsees, teil. Am 7. Juni fuhren wir mit Gruppe zum Erwachsenenleistungsmarsch nach Kübelstein und erreichten einen guten 18. Platz. Schließlich fand dann vom 13. bis 15. Juni der Kreisfeuerwehrtag, durchgeführt von den 11 Ortswehren der Gemeinde Speichersdorf, in der Mehrzweckhalle in Speichersdorf statt. Stimmung gut, Wetter gut, Organisation sehr gut, Zusammenarbeit unter den Wehren sehr gut, so konnten wir mit einer guten Grundlage unseren Gästen ein gutes Programm bieten. Am Freitag fand ein Rockabend mit Generation X statt. Am Samstag folgte dann die Dienstversammlung der Landkreis-Führungskräfte im Gerätehaus, ein Ökumenischer Gottesdienst in der Mehrzweckhalle, gefolgt von Ehrungen, und schließlich ein Unterhaltungsabend mit der Musikkapelle Diessfurt und als Höhepunkt der Auftritt der Pressather Pfeierwehrkapelln. Am Sonntag vormittag fand dann die traditionelle Kommandantendienstversammlung des Landkreises statt, ehe dann am Sonntag nachmittag der große Festumzug durch Speichersdorf stattfand. Ende Juni fand dann das jährliche Johannisfeuer der Jugendfeuerwehr statt. Am 08. August mussten wir zu einem Großbrand nach Guttenthau ausrücken. Ein Scheune brande komplett nieder, der angrenzende Stall und der Großteil des Viehs konnte gerettet werden. Der Einsatz zog sich über 24 Stunden hin. Am 27. und 28. September konnten wir das 25 jährige Bestehen unserer Jugendfeuerwehr feiern. Am Samstag nachmittag fand das erste Speichersdorfer Human Kicker Turnier statt. Am Abend gab es Sau am Spieß und Unterhaltungsmusik mit den 5 lustigen 3. Am Sonntag fand dann traditionell der Tag der offenen Tür, mit Weißwurstfrühschoppen und Kaffee und Kuchenbar statt. Am 29. September haben schließlich die Bauarbeiten für den Anbau hinter dem Gerätehaus begonnen. Der Oktober war ein intensiver Monat für die Jugendfeuerwehr. Am 04. Oktober legte eine Gruppe die deutsche Jugendleistungsspange in Kirchenpingarten mit Bravour ab. Am 18. Oktober legten mehrere Jugendliche das Leistungsabzeichen der deutschen Jugendfeuerwehr, Flamme 2 und auch Flamme 3 in Pegnitz ab. Am 25. Oktober wurde dann der Wissenstest und die Flamme 1 im Gerätehaus Speichersdorf abgelegt. Im November fand dann eine Informationsfahrt und ein Informationsabend zum Konzept 2020 des Landkreises Bayreuth statt. DIESE CHRONIK WIRD JÄHRLICH ERGÄNZT |