Jugendfeuerwehr - Infos und Bilder - Berufsfeuerwehrtag 2010
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24 Stunden leben wie die Berufsfeuerwehr - so erlebte die Jugendfeuerwehr Speichersdorf den 3. Juli 2010. Dienstbeginn war um 7:30Uhr und der Dienstplan sah erstmal eine Einteilung und Dienstbesprechung und eine anschließende Einweisung in die Fahrzeuge vor. Gegen 8:12Uhr folgte jedoch bereits der erste Einsatz - ein Waldarbeiter wird in einem kleinen Waldstück hinter Speichersdorf vermisst. Anhand der Einteilung auf die Fahrzeuge rückten die Jugendlichen mit den eingeteilten Gruppenführern, Maschinisten und Betreuern aus. Anhand einer Menschenkette konnte in einem Waldstück der Arbeiter schnell ausfindig gemacht werden. Er war unter einem Baum im Bereich der Beine eingeklemmt. Die Person wurde sofort erst versorgt und der Baum mit Hilfe von Hebekissen angehoben. Im Gerätehaus eingerückt gab es gegen 9:30Uhr die Brotzeit. Anschließend folgte ein Unterricht über Erste Hilfemaßnahmen am Unfallort. Gegen 10:30Uhr folgte jedoch schon der nächste Einsatz - Werkstattbrand in Plössen, eine Person wird vermisst. Hier mussten die Jugendlichen auch als Atemschutztrupps, ausgerüstet mit extra präparierten Atemschutzgeräten, zur Brandbekämpfung und Menschenrettung vorgehen. Auch eine lange Schlauchleitung von einem benachbarten Löschteich musste gelegt werden. Gefunden wurde auch eine Gasflasche, welche von den Jugendlichen geborgen wurde. Auf Grund der hohen Außentemperaturen mussten alle Jugendlichen viel trinken, weshalb hier neben alkoholfreien Getränken in Flaschen auch kalter Zitronentee bereitgestellt wurde. Auch ein Auffangbehälter mit Wasser diente den Jugendlichen als Abfrischung. Nach dem Mittagessen und einer anschließenden freien Zeit folgte gegen 13:30Uhr der nächste Alarm: Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person. Hier durften die Jugendlichen unter Anleitung der Betreuer auch mal mit der Rettungsschere und dem Rettungsspreizer arbeiten und eine patientengerechte Rettung des Unfallopfers durchführen. Gleich im Anschluß an diesen Einsatz folgte noch auf der Heimfahrt der nächste Einsatz - eine Tierretung. Eine Katze, dargestellt durch ein großes Stofftier, kam nicht mehr vom Baum herunter. Beim Eintreffen an der Einsatzstelle musste erstmal die junge Besitzerin der Katze beruhigt und betreut werden. Mit Hilfe der Steckleiter wurde die Katze schließlich vom Baum heruntergeholt. Im Anschluß gab es dann gegen 16:00Uhr die Fußballübertragung des WM-Viertelfinalspiels zwischen Deutschland und Argentinien. Jedoch kam gegen 15:45Uhr der nächste Alarm - Waldbrand bei Weidenberg. Hier konnte noch auf der Anfahrt Alarm stopp gegeben werden, so daß das WM-Spiel pünktlich von Beginn an mit verfolgt werden konnte. Im Anschluß wurde noch der Sieg der deutschen Mannschaft gefeiert. Der Hunger konnte mit leckerem vom Grill gestärkt werden. Außerdem fanden einige Jugendliche Abkühlung im Wasserbehälter. Um 20:15Uhr startete dann laut Dienstplan ein Film. Die Jugendlichen wollten "Im Feuer" sehen. Jedoch kam hier gegen 20:20Uhr gleich der nächste Einsatz dazwischen - Brandmelderalarm in der Sportarena. Mit 2 Atemschutztrupps mussten die Jugendlichen anhand der Laufkarte der BMZ in den betroffenen Raum mit Hilfe eines C-Rohrs vorrücken. Hier fand sich eine bewusstlose Person, welche sofort gerettet wurde. Anschließend wurde der Brand bekämpft, Belüftungsmaßnahmen durchgeführt und die BMZ wieder zurückgestellt. Der Film konnte nun ganz angeschaut werden. Gegen 23:00Uhr war dann Nachtruhe. Jedoch folgte gegen 23:30Uhr der nächste Einsatz - Ausleuchten eines Hubschrauberlandeplatzes bei der Tauritzmühle. Die Jugendlichen mussten von einem ausgerückten Fahrzeug ein Statitv mit Scheinwerfern aufbauen. Vom zweiten Fahrzeug konnte der Lichtmast verwendet werden. Die Jugendlichen staunten nicht schlecht, als plötzlich die Geräusche eines landenden Hubschraubers zu hören waren - simuliert mit Hilfe einer Auto-Stereoanlage. Nun konnten die Jugendlichen wieder zurück in ihr Schlafgemach. Die Nacht war jedoch sehr kurz. Gegen 4:30Uhr folgte der nächste Alarm: Brand einer Hackschnitzelanlage zwischen Speichersdorf und Roslas. Hier staunten die Jugendlichen nicht schlecht, als sie in der Morgendämmerung aus weiter Entfernung die meterhohen Flammen sahen. Es galt primär, benachbarte Gebäude, simuliert durch Gebüsch, zu schützen und das Feuer kontrolliert abbrennen zu lassen. Gegen 5:00Uhr war auch dieser Einsatz beendet und es wurden die Fahrzeuge wieder mit frischen Schläuchen bestückt. Das war dann auch der letzte Einsatz und gegen 7:30Uhr wurden die Jugendlichen geweckt, ehe es um 8:00Uhr ein gemeinsames Frühstück und anschließend noch kurz aufgeräumt wurde, ehe die Jugendlichen gegen 10:00Uhr nach Hause gebracht wurden. Man sah den Jugendlichen an, das sie mehr als geschafft waren, aber auch tierischen Spaß hatten. Die einhellige Meinung am Ende der Veranstaltung war - nochmal! |
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